Einmachen ist mein Yoga

Einmachen ist wie Yoga

Yoga ist “en vogue”

Wer Yoga googelt, bekommt über 800 Millionen Einträge vorgeschlagen. Allein bei uns im Dorf gibt es sieben Einträge, wie zum Beispiel Susan Kieser, von yogaraum.ch.

Yoga finden viele meiner Freundinnen toll. Und versteh mich bitte nicht falsch, ich finde es ganz wunderbar. Nur kann ich persönlich irgendwie einfach nichts damit anfangen. Es reizt mich nicht.

Was man macht, weil man es sollte

Lange glaubte ich, das auch können zu müssen. Ich habe sogar ein paar Versuche gestartet. Und ich habe schon überlegt, ob ich es mir mit einer App selber beibringen soll. Habe ich es gemacht? Noppe! Und ich werde es auch nicht tun. Wenn du es liebst, dann finde ich das super. Ich bewundere alle die Yoga praktizieren. Und wenn ich ehrlich bin, ist sogar ein wenig Neid dabei, wenn ich diese fliessenden Bewegungen sehe.

Was ist den Yoga?

Wikipedia erklärt mir “Da jeder Weg zur Selbsterkenntnis als Yoga bezeichnet werden kann, gibt es im Hinduismus zahlreiche Namen für die verschiedenen Yoga-Wege, die den jeweiligen Veranlagungen der nach Selbsterkenntnis Strebenden angepasst sind.”

Das tönt für mich sehr flexibel und lässt meiner Meinung nach viel Spielraum für einen eigenen Wege. Das gefällt mir schon mal sehr gut. Ich mag Dinge, die offen sind und nicht nach Schema F laufen müssen, um ihren Namen zu verdienen.

Meine ganz eigene Interpretation

Darum behaupte ich: Mein Yoga ist Einmachen. Wenn ich einkoche, bin ich in einer tiefen Entspannung. Dann mache ich nur das. Dann rüste ich, dann koche ich, dann fülle ich ein. Manchmal, besonders wenn ich Fruchtaufstriche herstelle, dann gehen meine Gedanken auf Wanderschaft. Dann lasse ich meine Gedanken fliessen. Dann lasse ich Dinge los. Ich bin fast geneigt zu sagen, dann suche ich mich selbst.

Die Gedanken ganz ziehen zu lassen, wie es in verschiedenen Meditationsanleitungen gelehrt wird, das bewirkt es nicht. Es ist viel mehr so, dass die Gedanken sich dann frei bewegen. Manchmal denke ich etwas zu Ende, ich analysiere Dinge, zer-denke sie, beleuchte etwas von verschiedenen Seiten. Manchmal handelt es sich um banale Dinge, manchmal bin ich sehr philosophisch unterwegs. Manchmal “denkt es” einfach was gerade kommt. Das kommt wohl der Idee der Meditation am nächsten.

Neudeutsch: Me-Time

Einmachen ist Zeit und Raum für mich. Jenseits des Alltags, jenseits von Familienmanagement und Beruf. So wie andere Yoga machen, so koche ich ein. Manchmal sogar, wenn ich richtig wütend bin. Das ist dann, wenn im Rühr-Werk laute Musik tönt. Rock, laute Lieder zum Mitsingen. Manchmal auch, wenn es mir richtig gut geht, mit Klavierekonzert oder Soul. Oft ganz still, nur mit meinen Gedanken. Das tolle daran ist, dass wir immer einen Keller voller Genussgläsern haben.

Und zum Schluss noch dies…

Mein Mann sagte mal zu mir: “Du solltest mal wieder kochen gehen, dann bist du ausgeglichener.” Und er hat recht damit. Es tut mir gut. Und das ist genau das, was ich, neben allem Wissen, in meinen Kursen weitergebe. Einmachen ist Zeit für sich selber. Einmachen kann/ soll entspannen. Schnell, schnell ist oft nicht gut. Bei Schnell-Schnell-Gläsern wächst viel öfters Schimmel, wie bei bewusst hergestellten Genussgläsern. Das meine Beobachtung.

Klar hat man nicht immer Zeit. Aber manchmal ist es klüger etwas halt mal ein zu frieren, als schnell, schnell in Gläser zu stopfen. Klar ich kann auch schnell einkochen. Kein Problem. Dafür braucht es Wissen und Praxis. Das nötige Wissen gibt es in meinen Einmachkursen. Routine muss man trainieren. Das ist nicht anders, wie bei den Bewegungsabläufen im Yoga. Melde dich jetzt für einen Kurs an und trainiere die Saison über mit frischen regionalen Zutaten. (hier geht es zur Kursseite)

Herzliche Grüsse aus meiner Schreibküche

Frau Rühr-Werk

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